Implantatkosten für private und GKV Patienten

Was kosten Zahnimplantate?

Kosten von Zahnimplantaten

Die finanziellen Kosten für Zahnimplantate können unsere Spezialisten sehr genau bestimmen. Die Krankenkassen – insbesondere die gesetzlichen Kassen – übernehmen meistens eine festgelegte Summe, Sie sollten daher für sich einen Eigenanteil kalkulieren. Wie hoch dieser ausfällt, ist von vielen Faktoren abhängig: die Lage der Zahnimplantate, die Anzahl, dem verfügbaren Knochenangebot und letztendlich von Ausführung und Material Ihres Zahnersatzes. Mit den folgenden Hinweisen können Sie sicher sein, dass Ihnen von Ihrer Krankenkasse zumindest ein Teil der Kosten für Ihr Implantat erstattet wird.

 

Wenn Sie Kassenpatient sind

Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrer Krankenkasse rechtzeitig in Kontakt treten und diese vollumfänglich informieren ! Reichen Sie also unbedingt vor Behandlungsbeginn eine Gesamtplanung ein. Rechnen Sie bitte immer damit, dass die Kassen – insbesondere bei größeren Behandlungen – eine sogenannte Vorbegutachtung durchführen. Versäumen Sie auf gar keinen Fall die frühzeitige Vorlage des Behandlungsplans bei Ihrer Krankenkasse und warten Sie die Kostenübernahmebestätigung ab. Beginnen Sie nicht vor Erhalt dieser schriftlichen Bestätigung mit der Behandlung ! Unter Umständen kann das zum Verlust des ganzen oder teilweisen Kassenzuschusses führen ! Achten Sie auf die Vollständigkeit der Planungsunterlagen ! In unserer Praxis erhalten Sie immer folgende Planbestandteile Ihrer Behandlung zur Vorlage bei der Krankenkasse:

  1. Implantologische Planung: Die GKV ( gesetzliche Krankenkasse ) wird Ihre Zahnimplantate nur unter besonderen Voraussetzungen bezuschussen. Wenn Sie definierte Vorerkrankungen haben (z.B. Zahnnichtanlage ) oder Sie Krebspatient nach erfolgreicher Behandlung sind, besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme. Diese Erkrankungen müssen der Kasse bereits bekannt sein und werden üblicherweise durch diese erneut gesondert begutachtet. Da Sie in den überwiegenden Fällen für diese Kosten selbst aufkommen müssen, erhalten Sie für diesen Teil der Behandlung von uns einen individuellen, implantologischen Kostenplan zu Ihrer genauen Information.
  2. Kurzfristige, provisorische Versorgung: Sollten Sie eine provisorische Versorgung mit einer Vollprothese oder einem herausnehmbaren Klammerprovisorium benötigen, erhalten Sie von uns einen speziellen Kostenplan für die Krankenkasse, der vor Behandlungsbeginn von der Kasse genehmigt werden muss. Im Falle des Einsatzes eines festsitzenden Implantat- oder zahngetragenen Provisoriums, können Sie in den meisten Fällen mit einer teilweisen Kostenübernahme durch die GKV rechnen. Zur Erreichung dieses Zuschusses wird von uns ein besonderer Kostenplan erstellt, den Sie durch die Krankenkasse genehmigen lassen müssen. Sprechen Sie – auch im Falle einer ersten Ablehnung – mit Ihrer Kasse über die Zuschussleistung der festsitzenden provisorischen Versorgungen, denn die Erfahrung zeigt, dass diese nicht von jeder gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Im Ablehnungsfall müssen Sie als Patient diese Behandlungskosten leider selbst tragen.
  3. Der endgültige Zahnersatz ( Ihre Implantate, auch prothetische Versorgung genannt )
    Für die Anfertigung des endgültigen Zahnersatzes ( also Ihre individuelle prothetische Behandlung ) wird ebenfalls ein gesonderter Kassenkostenplan erstellt, der aus zwei wesentlichen Teilen besteht. Einerseits umfasst dieser Kostenplan die Kassenplanung mit dem entsprechenden, individuell berechneten Kassenzuschuss und andererseits die eigentlich durchzuführende implantatprothetische Behandlung. Üblicherweise wird der, von Ihrer Krankenkasse festgelegte Festzuschuss, als Anzahlung mit der gesamten Versorgung verrechnet, wenn Sie diesen Zuschuss an die Praxis abgetreten haben. Der Zuschuss der Krankenkasse ist individuell unterschiedlich und im Wesentlichen abhängig von Zustand, Lage und Anzahl Ihrer eigenen, natürlichen Zähne.

Im Idealfall verfügen Sie auch als Kassenpatient über eine private Zahnzusatzversicherung. In diesem Fall kann bei Ihrem Versicherer ein entsprechender Antrag auf Zuschuss gestellt werden. Auch bei privaten Versicherern gilt grundsätzlich die Regel, dass die Pläne vor Behandlungsbeginn vollständig eingereicht und genehmigt werden müssen. In den meisten Fällen erfolgt die Auszahlung der individuell versicherten Zusatzleistung unabhängig vom Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse direkt an Sie.

 

Auch für Privatpatienten gilt

Reichen Sie vor Behandlungsbeginn die Heil- und Kostenpläne vollständig und umfassend bei Ihrem Versicherer ein. Es kann auch bei der privaten Gesundheitsvorsorge zu einer gesonderten Begutachtung kommen. Sollten Sie die Pläne nicht vor dem eigentlichen Beginn der zahnärztlichen Versorgungsleistung Ihrem Versicherer vorgelegt und von diesem genehmigt bekommen haben, kann das zu erheblichen Einbußen bei der Höhe der Zuschussleistung führen.

In den meisten Fällen erhalten Sie bei uns drei Kostenpläne:

  • für das Setzen der Implantate ( implantologische Phase )
  • für die kurzfristige, provisorische Versorgung
  • für den endgültigen Zahnersatz ( prothetische Versorgung )
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